Vom Klassenzimmer ins Parlament: Unser Tag im Landtag
Am Donnerstag, den 05.03., besuchte der 10. Jahrgang gemeinsam mit einigen 9. Klassen den hessischen Landtag in Wiesbaden.
Zuerst trafen wir uns vor dem Landtag in Wiesbaden, wo wir herzlich empfangen wurden. Bevor wir das Gebäude betreten durften, mussten wir durch eine Sicherheitskontrolle gehen. Nachdem alle diese passiert hatten, versammelten wir uns im Plenarsaal. Dort wurde uns zunächst der Tagesablauf sowie das Programm vorgestellt.
Im Mittelpunkt des Besuchs stand ein Planspiel, bei dem wir uns in die Rolle von Abgeordneten hineinversetzen sollten. Dabei debattierten wir in Plenarsitzungen über die Themen Wahlalter ab 16 Jahren und nachhaltige Verkehrspolitik. Ziel war es, eigene Gesetzentwürfe zu erarbeiten und am Ende darüber abzustimmen.
Anschließend kamen Politikerinnen und Politiker aus verschiedenen Fraktionen zu uns, denen wir Fragen stellen durften. Danach besuchte uns die Landtagspräsidentin Astrid Wallmann. Sie nahm sich Zeit, unsere Fragen zu beantworten, und gab uns spannende Einblicke in ihre Arbeit und ihren politischen Alltag.
Im Anschluss wurden wir durch das Landtagsgebäude geführt. Besonders interessant war, dass dort noch alte Räume des ehemaligen Residenzschlosses erhalten sind, in denen bereits im 19. Jahrhundert politische Entscheidungen getroffen wurden.
Danach begann das eigentliche Planspiel. In unseren Klassengemeinschaften schlüpften wir in die Rollen verschiedener Parteien und vertraten deren Meinungen und Argumente. Unsere erste
Aufgabe bestand darin, im Parlament die Positionen unserer Partei vorzustellen. Anschließend trafen wir uns in separaten Räumen mit unseren jeweiligen „Parteien“, um Lösungen und Argumente zur nachhaltigen Verkehrspolitik zu sammeln, zu diskutieren und zusammenzufassen.
Danach teilten wir uns in zwei Gruppen auf: Eine Gruppe beschäftigte sich weiter mit der nachhaltigen Verkehrspolitik, die andere mit dem Wahlalter ab 16 Jahren. Die erarbeiteten Argumente hielten wir schriftlich fest und präsentierten sie anschließend im Parlament.
Zum Abschluss des Tages erstellten wir Gesetzentwürfe und stimmten im Parlament darüber ab. Der Besuch im hessischen Landtag war für uns alle eine spannende und lehrreiche Erfahrung, bei der wir viel über politische Prozesse und die Arbeit von Abgeordneten lernen konnten.
Leonita & Romaissa aus der 10d
Bericht über den Besuch der Gedenkstätte Neuengamme in Hamburg
Am 10.02.26 war es soweit: Die Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs der IGS Lindenfeld traten die Reise von Frankfurt nach Hamburg an. Vier Klassen sowie die Lehrkräfte machten sich morgens zeitversetzt auf den Weg, jeweils um 05:45 Uhr bzw. 06:45 Uhr und starteten damit frühzeitig in den Tag. Pünktlich kamen alle Beteiligten am Frankfurter Hauptbahnhof an, wenn auch mit leichter Müdigkeit im Gepäck. Die Gruppe setzte sich gemeinsam in Bewegung, um die Fahrt nach Hamburg ruhig und konzentriert zu beginnen, bereit für einen lehrreichen Tag in der Gedenkstätte Neuengamme.
Der Rundgang über das Gelände der Gedenkstätte war sowohl interessant als auch aufwühlend. Die Anlage erstreckt sich über ein beeindruckendes Großareal, das den Besuch nachhaltig eindrückte und Raum für Besinnung bot. In der Ausstellung waren zahlreiche Fundstücke aus jener Zeit zu sehen, wodurch die Schülerinnen und Schüler konkrete Belege der Geschichte vor Augen geführt bekamen. Insbesondere die Berichte zu den Gründen der Inhaftierung der Menschen in Neuengamme wurden deutlich sichtbar präsentiert und regten zu einer intensiven Auseinandersetzung mit der Thematik an.
Der Rundgang wurde durch verschiedene Guides begleitet, deren unterschiedliche Perspektiven und Vermittlungsstile die Schülerinnen und Schüler jeweils auf neue Weise an die Thematik heranführten. So ergaben sich vielfältige Zugänge zu Quellen, Dokumenten, Zeugnissen und Exponaten, was die fachliche Auseinandersetzung stärkte und eine differenzierte Sicht auf Geschichte ermöglichte. Die Guides verstanden es, komplexe Hintergründe verständlich zu machen und zugleich Raum für persönliche Reflexion zu lassen.
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass der Besuch einer Gedenkstätte wie Neuengamme eine bedeutende Bildungsmaßnahme darstellt. Er eröffnet eine persönliche Annäherung an historisch belastete Themen, fördert das Verständnis für Menschenwürde, Verantwortung und Zivilcourage und sensibilisiert für Gegenwart und Zukunft. Schülerinnen und Schüler gewinnen durch die Begegnung mit Zeitzeugnissen und historischen Kontexten eine tiefergehende Perspektive, die oft durch rein theoretische Vermittlung nicht erreichbar wäre. Der Besuch trägt damit wesentlich zur Wertevermittlung bei und bietet Anlass zu nachhaltigen Lernprozessen, die über den Unterricht hinaus wirken.
Nach dem Besuch der Gedenkstätte hatten die Schülerinnen und Schüler noch die Gelegenheit in Kleingruppen die Hansestadt Hamburg zu erkunden.
Am 11.02.26 trat die Gruppe dann wieder die Heimreise an.
Endlich Theater!!!
Am vergangenen Mittwoch machte sich die Klasse 2a auf nach Dreieich ins Sprendlinger Bürgerhaus. Dort wurde im Zuge des internationalen Theaterfestivals das Stück „Baenken – Die Bank“ aufgeführt.
Deutsch-Polnische Schülerbegegnung in Blossin bei Berlin
Am Sonntagmorgen des 26. Oktober 2025 stand eine Schülergruppe der IGS Lindenfeld pünktlich am Offenbacher Hauptbahnhof, um die sechs Stunden lange Fahrt zum Jugendbildungszentrum Blossin (www.blossin.de) bei Berlin anzutreten. Erschöpft und müde kamen die 13 Schülerinnen und Schüler (SuS) in Blossin an und lernten gleich die polnische Schülergruppe aus Dabrowka bei Poznan kennen. Die Offenbacher Schüler konnten gleich am ersten Abend in einer Übung ihre Teamwork Fähigkeiten unter Beweis stellen.
Die vom Erasmus finanzierte Woche vom 26.10. bis zum 31.10.2025 stand unter dem Motto des interkulturellen Austausches und das Fördern von sozialen Kompetenzen. Beide Gruppen hatten die Möglichkeit sich in gemeinsamen Aktivitäten besser kennenzulernen und auszutauschen. Dazu zählte auch der gemeinsame Besuch des Reichstags in Berlin und die eigenständige Erkundung des Alexanderplatzes. In gemeinsamen sportlichen Aktivitäten, wie zum Beispiel Frisbee spielen, Inlineskating und an einem gemeinsam vorbereiteten Tanzabend konnten sie noch einmal ihre Team-Fähigkeit demonstrieren.
Jeder Morgen startete mit einer Sprachübung, sodass beide Gruppen jeweils die Sprache der anderen Schülergruppe kennenlernen konnte. Polnisch war für die SuS der IGS Lindenfeld neu und spannend zugleich. Die Schülergruppe der IGS Lindenfeld stellte in einem vorbereiteten Quizz die Länderkenntnisse der polnischen SuS auf die Probe. Beide Gruppen hatten Spaß an den Fragen und sich der Herausforderung zu stellen.
Die SuS konnten zudem ihre Kenntnisse über die Europäische Union vertiefen und erarbeiteten in Workshops, wie sie selbst politisch aktiv werden können. Mit dem Besuch der Vertretung der Europäischen Kommission in Berlin erfuhren die SuS, was die EU jungen Menschen anzubieten hat.
Weitere Themen der Woche waren berufliche Orientierung sowie das zivilgesellschaftliche Engagement. Praktische Einblicke in verschiedene Berufe erhielten sie über das Programmieren von Robotern und dem Brotbacken. Auch konnten die SuS üben, wie sie sich in Vorstellungsgesprächen am besten präsentieren und worauf es dabei ankommt. Beide Schülergruppen stellten zudem konkrete Beispiele des jeweiligen ehrenamtlichen Engagements vor.
Nach einem tränenreichen Abschied machten sich beide Schülergruppen auf den Heimweg. Erschöpft, aber um viele neue Erfahrungen reicher, erreichten die SuS der IGS Lindenfeld am Freitagabend den Offenbacher Hauptbahnhof.
Die Klasse 10a besucht den 16. Offenbacher Präventionstag
Am 18.09.2025 besuchte die Klasse 10a den 16. Offenbacher Präventionstag. Die Schülerinnen und Schüler nahmen am Workshop „TikTok und Demokratie – zwischen Chancen und Risiken“ teil. Dort setzten sie sich mit Themen wie der persönlichen Nutzung von TikTok, Werten auf der Plattform, dem Algorithmus und Ideen für die Zukunft von TikTok auseinander. Der Workshop bot die Gelegenheit, Chancen und Risiken sozialer Medien zu reflektieren und über das eigene Verhalten in digitalen Netzwerken nachzudenken.
Teilnahme der Klasse 10a an den Projekten "Frag nach" und "In Echt"
Am 27. August 2025 nahm die Klasse 10a an zwei Workshops im Deutschen Exilarchiv der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt teil. Dabei erlebte sie zwei besondere Projekte:
Im Projekt „Frag nach!“ begegnete die Klasse digitalen Zeitzeugen. Sie stellte eigene Fragen und erhielt aus hunderten aufgezeichneten Antworten authentische Reaktionen von den Holocaust-Überlebenden Inge Auerbacher und Kurt S. Maier.
Anschließend tauchte sie im Projekt „In Echt?“ mithilfe von Virtual-Reality-Brillen in bewegende Gespräche mit fünf Überlebenden der Shoah ein.
Zum Abschluss setzte sie sich in einer Gesprächsrunde mit der Frage auseinander, wie digitale Medien Erinnerungskultur heute prägen. Der Besuch war für die Klasse 10a eine eindrucksvolle und nachhaltige Erfahrung.
„Wie funktioniert Demokratie wirklich?“ - Berlin-Fahrt ausgewählter Siebtklässlerinnen und Siebtklässler
Eine Frage, viele Antworten – und 30 neugierige Schülerinnen und Schüler mittendrin.
Zum Thema „Wie funktioniert Demokratie wirklich – und was hat das mit mir zu tun?“ durften 30 Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen an einem Kurztrip nach Berlin teilnehmen. Die Fahrt war nicht nur Belohnung, sondern auch ein spannender Einblick in politische Realität – mit vielen Highlights.
Sonntag reisten wir zusammen nach Berlin. Bereits am Sonntagabend vor dem offiziellen Programm stand ein besonderes Highlight auf dem Plan: Der Besuch bei Oggis Gemüse-Kebab – inklusive anderthalb Stunden Wartezeit. Doch das Warten lohnte sich, der Kebab wurde gefeiert!
Montagmorgen starteten wir direkt mit dem Herzstück unserer Demokratie – dem Bundestag. Nach einer Führung durch das beeindruckende Gebäude erhielten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die tägliche Arbeit der Abgeordneten und durften sogar ein echtes Abgeordnetenbüro besuchen. Im Anschluss wurde ihr Wissen bei einem kurzen Quiz auf die Probe gestellt – mit viel Spaß und erstaunlich guten Ergebnissen.
Im Anschluss durften die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen die Mall of Berlin und die Straße „Unter den Linden“ erkunden – einfach Berlin erleben und entdecken.
Am Nachmittag wartete ein besonderer Workshop im Hostel: Mit LEGO-Steinen sollten die Schülerinnen und Schüler die Grundprinzipien der Demokratie kreativ darstellen – vom Parlament über das Grundgesetz bis zur Gewaltenteilung. Die Ergebnisse: überraschend tiefgründig, sehr kreativ – und eindeutig teamfähig!
Am Abend zogen wir dann gemeinsam als gesamte Gruppe durch Berlin. Dabei wurde nicht nur viel gelacht, sondern auch viele Schritte gesammelt. Zum Abschluss des Tages aßen alle gemeinsam bei Lovebirds Pizza. Einige Schülerinnen und Schüler machten sich danach noch auf den Weg zu NAS Chicken, um den kulinarischen Berlin-Trip zu vervollständigen.
Dienstagmorgen vor der Heimreise stand noch ein echter Geheimtipp auf dem Programm: der Besuch beim Bundesnachrichtendienst (BND). Nach einem Einführungsvortrag und einer spannenden Ausstellung beteiligten sich die Schülerinnen und Schüler mit klugen Fragen und viel Neugier.
Das Fazit der gesamten Gruppe:
„10 von 10 – würden wir wieder machen!“
A. Schumacher


























